+40 %Auslastung möglich mit Optimierung
0 %Provision bei Direktbuchung
65 %Ø Auslastung ohne Optimierung

Weg 1: Professionelle Fotos

Das klingt banal, ist aber der größte einzelne Hebel. Studien von Airbnb selbst zeigen, dass professionell fotografierte Inserate im Schnitt 40 % mehr Buchungsanfragen generieren als vergleichbare Wohnungen mit Handyfotos.

Ein professioneller Fotograf für Immobilien kostet ca. 150–350 Euro für eine vollständige Session. Das rechnet sich bei einer einzigen Zusatzbuchung. Worauf es ankommt: natürliches Licht nutzen, Räume aufgeräumt und neutral gestalten, Außenbereich und Umgebung mitfotografieren, das Besondere der Lage zeigen (See, Berg, Altstadt).

Weg 2: Google Business Profil einrichten

Ein vollständiges und gepflegtes Google Business Profil sorgt dafür, dass deine Ferienwohnung bei lokalen Suchen wie „Ferienwohnung Starnberg" oder „Ferienwohnung am See" erscheint – kostenlos. Viele Vermieter unterschätzen diesen Kanal massiv.

Das Profil kostet nichts, ist aber mit Fotos, Bewertungen und aktuellen Infos eine kraftvolle Werbefläche. Wie du das Profil einrichtest, erklären wir Schritt für Schritt in einem eigenen Artikel. lexmail.club übernimmt die komplette Einrichtung für 45 Euro einmalig.

Weg 3: Eigene Website mit Direktbuchung

Wer nur auf Airbnb und Booking.com setzt, zahlt dauerhaft 15–20 % Provision. Eine eigene Website mit integriertem Buchungskalender ermöglicht Direktbuchungen ohne Provision. Bei 30 Buchungen à 500 Euro im Jahr sind das 2.250–3.000 Euro, die du dir sparst.

Die eigene Website ist außerdem deine Visitenkarte: Sie zeigt deine Wohnung im besten Licht, ohne die Ablenkung durch Konkurrenz-Angebote – was auf Airbnb immer das Problem ist. Mehr zum Aufbau von Direktbuchungen erfährst du in unserem Schritt-für-Schritt-Leitfaden.

Weg 4: Instagram-Präsenz aufbauen

Instagram ist für Ferienwohnungen unterschätzt. Ein Profil mit 500–2.000 Followern, das regelmäßig schöne Bilder der Wohnung und der Umgebung zeigt, bringt organische Anfragen – besonders für besondere Anlässe (Geburtstag, Jahrestag, Wellnessurlaub).

2–3 Beiträge pro Woche reichen völlig aus. Zeige Wohnung, Umgebung, Jahreszeiten, lokale Geheimtipps. Nutze lokale Hashtags wie #Starnberg #BayerischeSeen #FerienwohnungBayern.

Weg 5: Bewertungen aktiv sammeln

Bewertungen sind die Währung des Vertrauens. Inserate mit 20+ Bewertungen werden 3–4x häufiger gebucht als vergleichbare Angebote mit 3–5 Bewertungen. Das Problem: Gäste schreiben Bewertungen nur, wenn man sie darum bittet.

Schreibe nach dem Auschecken eine persönliche Nachricht – danke für den Aufenthalt und bitte explizit um eine Bewertung. Wer sich die Mühe macht, erhält in ca. 60 % der Fälle eine Bewertung. Auf Airbnb zählen auch Vermieter-Bewertungen der Gäste für das Ranking.

Weg 6: Preise dynamisch anpassen

Wer das ganze Jahr denselben Preis verlangt, lässt bares Geld liegen. Im Sommer und an Feiertagen (Pfingsten, Oktoberfest, Silvester) sind Gäste bereit, deutlich mehr zu zahlen. In der Nebensaison lockt ein günstigerer Preis Buchungen an, die sonst ausbleiben.

Tools wie PriceLabs, Wheelhouse oder Beyond analysieren die Nachfrage in deiner Region und empfehlen optimale Preise – vollautomatisch. Die Investition (ca. 20–30 Euro/Monat) rechnet sich bei aktiven Vermietern schnell. Mehr zur Preisgestaltung nach Saison findest du in unserem Artikel zu Saisonpreisen.

Weg 7: Mindestaufenthalt in der Nebensaison senken

Viele Vermieter haben ganzjährig einen Mindestaufenthalt von 3 oder 7 Nächten. In der Hochsaison ist das sinnvoll – in der Nebensaison verhindert es Buchungen, die sonst das Wochenende füllen würden.

Lösung: 2-Nacht-Mindestaufenthalt von Oktober bis April, 3-7 Nächte von Mai bis September. Das füllt die Lücken im Kalender, ohne den Hochsaisonpreis zu gefährden.

Weg 8: Gäste-Erlebnis verbessern

Die beste Werbung ist ein Gast, der wiederkommt und seine Freunde empfiehlt. Kleine Details machen den Unterschied: Eine handgeschriebene Willkommensnachricht, lokale Produkte (Brot, Wein, Honig), eine kuratierte Empfehlungsliste für Restaurants und Ausflugsziele.

Diese Investition kostet 5–15 Euro pro Buchung und verwandelt einmalige Gäste in Stammgäste. Stammgäste buchen direkt – ohne Provision – und empfehlen deine Wohnung aktiv weiter.

Fazit: Die meisten Vermieter scheitern nicht an ihrer Wohnung – sie scheitern am Marketing. Wer alle 8 Wege konsequent umsetzt, kann die Auslastung in 3–6 Monaten deutlich steigern. Fange mit Fotos und Google Business an – das bringt am schnellsten Ergebnisse.