Die ehrliche Preisübersicht
Wenn du nach "Website erstellen lassen" suchst, bekommst du Angebote, die sich um das Zehnfache unterscheiden können. Das ist verwirrend — und oft unnötig teuer. Hier ist ein realistischer Überblick über das, was du 2026 erwartet.
Baukästen (Wix, Squarespace, IONOS)
Baukästen wie Wix oder Squarespace kosten zwischen 0 und 30 Euro pro Monat. Das klingt günstig — und für den Anfang kann das auch reichen. Der Haken: Du bist von der Plattform abhängig, Designs sehen oft generisch aus, und die SEO-Möglichkeiten sind begrenzt. Außerdem summieren sich die monatlichen Kosten: Nach drei Jahren hast du 1.000 Euro ausgegeben — für eine Seite, die dir nicht wirklich gehört.
Freelancer
Ein erfahrener Freelancer kostet in der Regel zwischen 500 und 3.000 Euro — je nach Erfahrung, Umfang und Region. Das ist eine solide Option für kleine Unternehmen. Die Qualität schwankt aber stark. Achte auf ein Portfolio mit echten, online abrufbaren Projekten.
Klassische Agenturen
Traditionelle Web-Agenturen beginnen selten unter 2.000 Euro, häufig sind es 5.000 bis 15.000 Euro — und mehr. Der Aufwand ist real: Briefings, Konzept, Design, Entwicklung, Abstimmungsrunden. Für größere Unternehmen mit komplexen Anforderungen ist das gerechtfertigt. Für einen Handwerksbetrieb oder eine Selbstständige mit fünf Seiten meistens nicht.
lexmail.club — was wir machen
Wir bei lexmail.club aus Starnberg haben ein anderes Modell. Kein Agentur-Overhead, keine langen Briefing-Prozesse. Du bekommst eine professionell gestaltete Website, die wirklich geladen wird und bei Google funktioniert — ab 79 Euro einmalig. Für einen Onepager. Für mehr Seiten, mehr Features oder einen Online-Shop gibt es unsere Pakete bis 449 Euro.
Warum Preise so stark variieren
Die Antwort ist einfach: Eine Website ist kein Standardprodukt. Was den Preis treibt, ist vor allem der Zeitaufwand — und der hängt an folgenden Faktoren:
- Anzahl der Seiten: Ein Onepager ist in einem Tag fertig. Eine Website mit 20 Unterseiten, Blog, Mehrsprachigkeit und individuellem Design braucht Wochen.
- Design-Individualität: Ein Template aus der Schublade ist schnell aufgesetzt. Ein wirklich eigenes Design erfordert Konzept, Typografie, Farbsystem, Icons — echte Arbeit.
- Funktionen: Kontaktformular? Schnell. Online-Shop mit 200 Produkten, Zahlungsanbietern und Lagerverwaltung? Anderer Aufwand, andere Preisklasse.
- SEO und Technik: Schön aussehen reicht nicht. Eine Website muss schnell laden, auf dem Handy funktionieren und von Google indexiert werden.
- Inhalte: Wer schreibt die Texte? Wer liefert die Fotos? Wenn das der Dienstleister macht, kostet es mehr — und das zurecht.
Was wirklich entscheidet
Die wichtigste Frage ist nicht "Was kostet eine Website?" — sondern "Was soll meine Website leisten?" Ein Elektriker in Starnberg, der mit einer schlichten, lokalen Seite mehr Aufträge aus der Umgebung gewinnen will, braucht etwas anderes als ein Softwareunternehmen mit internationalem Vertrieb.
Unser ehrlicher Rat: Fang nicht mit dem Budget an, sondern mit dem Ziel. Was sollen Besucher auf deiner Website tun? Wenn du das weißt, lässt sich der richtige Umfang — und damit der faire Preis — viel einfacher einschätzen.
Einmalig zahlen vs. monatliche Kosten
Ein oft übersehener Faktor: Viele günstige Angebote sind Abonnements. Du zahlst 20 Euro im Monat — das sind 240 Euro pro Jahr, 720 Euro in drei Jahren. Für ein Einmalpaket, das dir wirklich gehört, ist das oft teurer als eine professionelle Lösung mit einmaligem Preis.
Hosting brauchst du natürlich trotzdem — aber das kostet realistisch 3 bis 10 Euro pro Monat für eine normale Website, nicht 30.
Was du für dein Geld bekommen solltest
Egal ob du 300 oder 3.000 Euro ausgibst — folgende Dinge sollten bei jeder professionellen Website selbstverständlich sein:
- Mobilfreundliches Design (responsive)
- Ladezeit unter 3 Sekunden
- SSL-Zertifikat (HTTPS)
- Korrekte Meta-Tags für Google
- DSGVO-konformes Impressum und Datenschutzerklärung
- Kontaktmöglichkeit (Formular oder direkte Rufnummer)
Tipp: Frag deinen Dienstleister konkret nach der erwarteten Ladezeit und ob die Seite einen Google PageSpeed-Score über 80 erreicht. Wenn er nicht antworten kann, ist das ein Warnsignal.
Für wen lohnt sich was?
Wenn du gerade am Anfang stehst und schnell online sichtbar sein möchtest, ist ein professioneller Onepager oft der beste Einstieg. Er ist günstig, klar strukturiert und auf Google gut zu optimieren. Ob du überhaupt eine Website brauchst oder vielleicht erst mal mit deinem Google-Profil auskommst, klären wir im Artikel Wann brauche ich eine Website?
Wenn du ein Handwerk betreibst oder lokale Dienstleistungen anbietest, schau dir unseren Artikel zur Website für Handwerker an — dort findest du konkrete Empfehlungen für genau diese Situation.