Was ist ein Onepager?
Ein Onepager ist eine Website, die komplett aus einer einzigen HTML-Seite besteht. Statt auf verschiedene Unterseiten zu klicken, scrollt der Besucher nach unten und findet alles auf einem einzigen, zusammenhängenden Seitenaufruf. Die Navigation springt durch Anker-Links zu den verschiedenen Abschnitten der Seite.
Typische Abschnitte eines Onepagers: Startbereich mit Headline, Leistungen, Über mich/uns, Referenzen oder Bewertungen, Kontakt. Das ist alles — klar strukturiert, ohne Umwege.
Vorteile eines Onepagers
Schnell und klar
Ein Onepager hat keine verschachtelten Menüs, keine Unterseiten, keine Ablenkungen. Der Besucher bekommt alles, was er braucht, ohne lange zu suchen. Das reduziert die Absprungrate und führt schneller zur Kontaktaufnahme.
Günstig in der Erstellung
Weil der Umfang klar begrenzt ist, ist ein Onepager deutlich günstiger als eine Website mit zehn Unterseiten. Bei lexmail.club beginnt der Preis ab 79 Euro — das ist unser Starter-Paket, das speziell für Onepager entwickelt wurde.
Schnelle Ladezeit
Weniger Seiten bedeutet weniger HTTP-Anfragen, weniger zu ladende Ressourcen und damit eine schnellere Website. Schnelle Ladezeiten sind ein direkter Google-Rankingfaktor und senken die Absprungrate deutlich.
Einfache Pflege
Eine Seite zu aktualisieren ist deutlich einfacher als zwanzig. Du musst dir keine Gedanken über konsistentes Design über viele Unterseiten machen, und Änderungen lassen sich schnell einpflegen.
Mobilfreundlich von Natur aus
Onepager sind von ihrem Aufbau her ideal für mobile Nutzung. Scrollen ist auf dem Handy intuitiver als klicken. Dein Besucher sieht alles in einer durchgehenden Bewegung.
Nachteile — die du kennen solltest
Begrenzte SEO-Tiefe
Ein Onepager kann nur für ein oder zwei Keywords gut ranken, weil er nur eine URL hat. Wer für viele verschiedene Suchanfragen gefunden werden will — zum Beispiel jede Leistung einzeln, für verschiedene Städte — kommt mit einem Onepager an Grenzen. Dafür braucht es eine Website mit mehreren Unterseiten.
Kein Blog
Wenn du regelmäßig Fachartikel oder News veröffentlichen möchtest, passt ein Onepager nicht. Dafür brauchst du ein Content-Management-System mit Blog-Funktion.
Nicht für komplexe Produkt-Portfolios
Wer 50 Produkte verkauft oder viele verschiedene Dienstleistungen mit jeweils eigener Detailseite braucht, stößt mit einem Onepager schnell an die Grenzen.
Für wen lohnt sich ein Onepager?
Die kurze Antwort: für alle, die klar kommunizieren und schnell online sein wollen, ohne großes Budget.
- Handwerker und Gewerbetreibende mit einem überschaubaren Leistungsangebot
- Selbstständige, die sich und ihre Arbeit vorstellen wollen
- Freelancer mit Portfolio-ähnlichen Anforderungen
- Neue Unternehmen, die schnell eine professionelle Online-Präsenz brauchen
- Lokale Dienstleister, die hauptsächlich über Google Maps und Empfehlung kommen
Gut zu wissen: Ein Onepager ist kein Rückschritt. Viele der bekanntesten Start-ups und Agenturen nutzen einseitige Websites für ihre Produkte — weil Klarheit konvertiert.
Der Aufbau eines guten Onepagers
Ein guter Onepager folgt einer klaren Reihenfolge, die dem Besucher hilft, eine Entscheidung zu treffen:
- Hero-Bereich: Wer bist du, was bietest du, warum sollte der Besucher bleiben — in 2-3 Sätzen
- Leistungen: Konkret und verständlich, ohne Fachwort-Überfrachtung
- Vertrauen: Referenzen, Bewertungen, Fotos deiner Arbeit
- Über dich: Kurze persönliche Vorstellung — Gesicht und Name schaffen Vertrauen
- Kontakt: Telefon, Formular, WhatsApp — so einfach wie möglich
Wenn du wissen möchtest, was eine Website insgesamt kosten kann, schau dir unseren Vergleich in Was kostet eine Website? an. Wer eine Website speziell für Selbstständige sucht, findet hilfreiche Infos in unserem Artikel Website für Selbstständige.