Wichtig zu wissen: Viele Vermieter starten auf Airbnb und merken erst nach 2 Jahren, wie viel Provision sie zahlen. Wer frühzeitig eine eigene Website und Google-Präsenz aufbaut, spart langfristig erheblich – und ist unabhängiger von Plattform-Änderungen.

Schritt 1: Rechtliches klären – bevor du inserierst

Bevor du deine Ferienwohnung online stellst, gibt es einige Grundfragen, die du klären musst:

Schritt 2: Anmelden – beim richtigen Amt

Je nach Gemeinde und Umfang musst du verschiedene Stellen informieren:

Schritt 3: Versicherung prüfen

Deine normale Haftpflicht- und Hausratsversicherung deckt gewerbliche Vermietung in der Regel nicht ab. Du brauchst eine spezielle Ferienwohnungs-Haftpflichtversicherung oder eine Erweiterung deiner bestehenden Police. Viele Plattformen (z.B. Airbnb über den „AirCover"-Schutz) bieten einen Grundschutz – aber dieser ist kein vollwertiger Ersatz für eine eigene Versicherung.

Schritt 4: Wohnung herrichten

Gäste vergleichen Preise und Fotos – oft innerhalb von Sekunden. Deine Wohnung muss sauber, aufgeräumt und einladend wirken. Investiere in:

Schritt 5: Professionelle Fotos machen

Die Fotos entscheiden über Buchung oder kein Buchung. Kein Smartphone-Schnappschuss ersetzt ein professionelles Foto mit natürlichem Licht, aufgeräumtem Zimmer und einladender Atmosphäre. Professionelle Immobilienfotos kosten 100–200 €, machen sich aber schnell bezahlt. Alternativ: Foto-Tipps gibt es online, und viele moderne Smartphones können mit etwas Aufwand gute Ergebnisse liefern.

Schritt 6: Plattformen wählen

Airbnb, Booking.com und VRBO/HomeAway sind die großen drei. Jede hat Vor- und Nachteile:

Empfehlung: Start auf Plattformen für erste Buchungen und Bewertungen, dann schrittweise Direktbuchungsanteil erhöhen.

Schritt 7: Preise festlegen

Schau dir Vergleichsobjekte in deiner Region an – ähnliche Größe, ähnliche Ausstattung. Starte etwas günstiger, um erste Bewertungen zu sammeln, dann erhöhe schrittweise. Nutze dynamische Preisgestaltung: Wochenende teurer als Werktags, Hochsaison teurer als Nebensaison. Tools wie PriceLabs oder Wheelhouse können dabei helfen.

Schritt 8: Buchungssystem einrichten

Wenn du Direktbuchungen willst, brauchst du einen Buchungskalender. Das kann ein einfaches System wie Lodgify, Smoobu oder Beds24 sein. Diese Tools synchronisieren auch deinen Kalender mit Airbnb und Booking, damit es keine Doppelbuchungen gibt. Für eine eigene Website mit integriertem Buchungssystem helfen wir dir bei lexmail.club – ab 79 €.

Schritt 9: Marketing aufbauen (Google + Instagram)

Wer nur auf Plattformen setzt, ist von deren Algorithmen abhängig. Wer zusätzlich in Google gefunden wird und auf Instagram präsent ist, hat langfristig niedrigere Kosten pro Buchung und mehr Direktkontakt zu seinen Gästen.